Der Sylter Süden

Ganz im Sylter Süden liegt der Ort Hörnum. Schon von weiten sichtbar thront über dem Ort der Leuchtturm.

Mehr zum Hörnumer Leuchtturm

Der Hafen von Hörnum ist der größte auf Sylt und einer von nur zwei Sylter Häfen, die unabhängig von der Tiede angelaufen werden können.

Auch an der Hörnumer Ostküste gibt es fast bis nach Rantum einen feinen Sandstrand. Wer hier seinen Spaziergang beginnt, sollte sich nicht wundern, wenn er über einen langen Zeitraum keine anderen Menschen trifft.

Umso mehr sind hier Begegnungen mit anderen Inselbewohnern fast sicher.

Sylt im August

Nach 12 Wochen ohne erwähnenswerten Regen und täglich Sonne von Morgens bis Abends ist die derzeitige Abkühlung richtig angenehm.

Kurz durchatmen bevor der Sommer wieder richtig durchstartet.

Sonntagsspaziergang auf Sylt

Der Spaziergang am Sonntag an der Sylter Ostküste, bestes Wetter, ein Stück Strand für sich allein und eine imposante Wolkenlandschaft, das ist Sylt pur.

Durch Sonne, Wind und Wolken, wechselnde Farben im Minutentakt.

Fast wie auf einer einsamen Insel.

 

Die Keitumer Kirche

Die Keitumer Kirche erhielt ihren Namen nach Severin von Köln, einem Bischof aus dem 4. Jahrhundert. Die Kirche wurde abseits des Ortes auf einer der höchsten Erhebung auf Sylt erbaut, an einer Stelle an der in vorchristlicher Zeit ein Odinheiligtum stand.

1240 wurde die Keitumer Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Nach Untersuchungen der Denkmalpflege kann der Dachstuhles auf das Jahr 1216 datiert werden. Damit ist die Keitumer Kirche der älteste Sakralbau in Schleswig-Holstein. Der Kirchturm wurde erst später, um das Jahr 1450, errichtet und diente bis 1603 als Seezeichen.

Der Taufstein wird auf das Jahr 1000 datiert und ist das älteste Stück in der Keitumer Kirche. Er besteht aus rheinischem Sandstein, vermutlich aus der Bentheimer Region. Die zylindrische Kuppa ist mit einem Rankenornament versehen. Der quadratische Sockel zeigt vier Löwen.

Der Leuchtturm in Kampem

König Friedrich der VII von Dänemark erteilte im Jahre 1853 den Auftrag, einen Leuchtturm auf dem höchst gelegenen Punkt der Insel Sylt zu errichten. Am 1. März 1856 wurde dann der Kampener Leuchtturm in Betrieb genommen. Der ursprünglich verwendete Leuchtapparat, der mit Petroleum betrieben wurde, war zu der damaligen Zeit eine technische Revolution.

Ursprünglich war der Turm gelb-grau, die Farbe der zum Bau verwendeten und zunehmend verwitterten Bornholmer Klinker. Erst 1953 erhielt er seinen markanten schwarz-weißen Anstrich, die noch heute weithin sichtbare Tageskennung.